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Systemisches Coaching: Wie du dein volles Führungspotenzial entfaltest

Aktualisiert: 12. Jan.


Der schwierigste Schritt auf dem Weg zum Gipfel? Ihn nicht allein zu gehen. Als dein Leadership Sherpa begleite ich dich auf dem Weg zur authentischen Führungskraft.


Warum Führung oft einsam macht – und warum das nicht sein muss


Kennst du das Gefühl? Du stehst als Führungskraft vor deinem Team, triffst täglich Entscheidungen, gibst Orientierung – und fühlst dich trotzdem manchmal erstaunlich allein. Die Verantwortung liegt auf deinen Schultern, während du zwischen Unternehmensvorgaben und Mitarbeiterbedürfnissen navigierst.

Genau hier setzt systemisches Coaching an. Es betrachtet nicht nur dich als Einzelperson, sondern das gesamte System, in dem du agierst – dein Team, dein Unternehmen, deine Rolle und alle Wechselwirkungen dazwischen.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was systemisches Coaching wirklich bedeutet


  • Warum der systemische Blick gerade für Führungskräfte entscheidend ist


  • Wie du durch systemisches Coaching zum souveränen Leader wirst


  • Praktische Ansätze, um dein Führungspotenzial voll zu entfalten



Was systemisches Coaching von anderen Ansätzen unterscheidet


Systemisches Coaching ist keine Methode, die nur an Symptomen arbeitet. Es geht tiefer und betrachtet das gesamte Beziehungsgeflecht, in dem du dich bewegst.


Der Unterschied liegt im Blickwinkel


Bei traditionellen Coaching-Ansätzen liegt der Fokus oft ausschließlich auf dir als Person: deinen Stärken, Schwächen und individuellen Verhaltensweisen. Das systemische Coaching erweitert diesen Blick und erkennt an, dass du Teil eines komplexen Systems bist.

Statt zu fragen: "Was machst du falsch?" fragt der systemische Ansatz: "Welche Dynamiken im System beeinflussen dein Handeln und wie kannst du sie positiv verändern?"


Die Kraft des systemischen Denkens


Systemisches Coaching basiert auf der Erkenntnis, dass Probleme selten isoliert existieren. Sie sind eingebettet in ein Netzwerk aus Beziehungen, unausgesprochenen Regeln und Mustern. Als Führungskraft bist du nicht nur Akteur, sondern auch Teil dieses Systems.

Der systemische Ansatz ermöglicht dir:

  • Komplexe Zusammenhänge zu erkennen


  • Versteckte Dynamiken aufzudecken


  • Nachhaltige Lösungen zu entwickeln


  • Deine Wirkung im System bewusst zu gestalten



Warum gerade Führungskräfte vom systemischen Ansatz profitieren


Als Führungskraft stehst du an einer besonderen Position im System. Du bist gleichzeitig Teil des Teams und stehst ihm vor. Diese Doppelrolle erzeugt besondere Herausforderungen:


Die typischen Führungsherausforderungen aus systemischer Sicht



  • Rollenklarheit: Wo endet die Kollegenrolle, wo beginnt die Führungsrolle?


  • Loyalitätskonflikte: Zwischen Unternehmenszielen und Teaminteressen


  • Machtdynamiken: Wie nutzt du deine Position konstruktiv?


  • Veränderungsprozesse: Wie führst du dein Team durch Wandel?



Der systemische Blick hilft dir, diese Herausforderungen nicht als persönliches Versagen, sondern als natürliche Dynamiken zu verstehen – und gezielt zu beeinflussen.



Der Weg zur souveränen Führungskraft durch systemisches Coaching


Echte Führung entsteht nicht durch Position oder Macht, sondern durch deine Präsenz und Vision, die Menschen inspiriert, dir freiwillig zu folgen. Systemisches Coaching unterstützt dich auf diesem Weg in drei entscheidenden Schritten:


1. Die Basis legen – Erkennen, wer du bist


Im ersten Schritt identifizieren wir den Teil in dir, der authentisch führen kann. Dabei geht es nicht um angelerntes Führungsverhalten, sondern um dein wahres "Sein" – die Basis für alle zukünftigen Führungsentscheidungen.

Systemische Fragen in dieser Phase:


  • Welche Rolle(n) nimmst du im System ein?


  • Welche unausgesprochenen Erwartungen spürst du?


  • Wo liegt deine natürliche Autorität?



2. Den Weg ebnen – Stärken, was dich trägt


In dieser Phase lösen wir innere Blockaden und hinderliche Erfahrungen, die dich zurückhalten. Wir arbeiten mit deinen Ressourcen, entwickeln deine innere Haltung und formen eine klare, authentische Führungsidentität.

Systemische Perspektiven in dieser Phase:


  • Welche Muster aus früheren Systemen (Familie, frühere Jobs) wirken noch?


  • Welche "blinden Flecken" hast du in deiner Wahrnehmung?


  • Wie kannst du deine Position im System konstruktiv nutzen?



3. Den Gipfel erreichen – Umsetzen und anwenden


Schließlich bringen wir das Erarbeitete in deinen Führungsalltag. Du lernst, wie du auch anspruchsvolle Herausforderungen souverän meisterst – sei es in Mitarbeitergesprächen, im Umgang mit schwierigen Teammitgliedern oder bei Rang- und Machtdynamiken.

Systemische Werkzeuge in dieser Phase:


  • Perspektivwechsel und zirkuläres Fragen


  • Aufstellungsarbeit (auch mit Symbolen)


  • Hypothesenbildung und -überprüfung


  • Ressourcenaktivierung im System



Praktische Ansätze: So kannst du systemisch denken und handeln


Auch ohne formelles Coaching kannst du beginnen, systemische Prinzipien in deinen Führungsalltag zu integrieren:


Beobachte Muster statt Einzelereignisse


Wenn ein Teammitglied regelmäßig zu spät kommt, frage nicht nur: "Warum kommst du zu spät?", sondern auch: "Was im System könnte dieses Verhalten begünstigen?" Vielleicht liegen die Meetings zu ungünstigen Zeiten, oder es gibt unausgesprochene Widerstände gegen bestimmte Projekte.


Nutze zirkuläres Fragen


Statt direkter Fragen wie "Warum machst du das so?" versuche zirkuläre Fragen: "Was glaubst du, denken deine Kollegen darüber?" oder "Wenn dein Vorgänger hier wäre, was würde er zu dieser Situation sagen?"

Diese Fragetechnik eröffnet neue Perspektiven und bringt oft überraschende Einsichten.


Achte auf Beziehungen statt nur auf Inhalte


In Meetings und Diskussionen beobachte nicht nur, was gesagt wird, sondern auch, wie Menschen miteinander interagieren. Wer spricht mit wem? Wer wird gehört? Wer bleibt still?

Diese Beziehungsdynamiken sagen oft mehr über die wahren Herausforderungen aus als die offiziellen Tagesordnungspunkte.


Wie ein systemischer Prozess konkret aussehen kann


Der systemische Coachingprozess ist immer individuell und auf deine spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten. Dennoch folgt er typischerweise diesem Ablauf:


  • Ausgangspunkt bestimmen: Gemeinsam klären wir deine Ziele und Herausforderungen. Was möchtest du als Führungskraft erreichen?



  • Systemanalyse: Wir betrachten das gesamte System – dein Team, deine Position, die Unternehmenskultur und alle relevanten Einflussfaktoren.



  • Ressourcen aktivieren: Welche Stärken und Fähigkeiten bringst du mit? Wie kannst du sie optimal im System einsetzen?



  • Neue Perspektiven entwickeln: Durch systemische Methoden eröffnen wir neue Blickwinkel auf scheinbar festgefahrene Situationen.



  • Konkrete Handlungsoptionen erarbeiten: Was kannst du konkret tun, um als Führungskraft wirksamer zu werden?



  • Transfer in den Alltag: Wie lassen sich die Erkenntnisse in deinen Führungsalltag integrieren?



  • Reflexion und Anpassung: Regelmäßige Reflexion der Veränderungen und Anpassung der Strategien.



Fazit: Systemisches Coaching – der Sherpa für deinen Führungsgipfel


Als Führungskraft stehst du vor der Herausforderung, nicht nur dich selbst, sondern ein ganzes System zu navigieren. Systemisches Coaching bietet dir dabei die Orientierung und Unterstützung, die du brauchst – wie ein Sherpa, der dich auf dem Weg zum Gipfel begleitet.

Der systemische Ansatz ermöglicht dir:

  • Tiefer liegende Muster zu erkennen statt nur an Symptomen zu arbeiten


  • Deine Position im System bewusst zu gestalten


  • Authentisch zu führen statt Techniken anzutrainieren


  • Nachhaltige Veränderungen zu bewirken



Denk daran: Wer nicht geht, der steht – und der Gipfel bleibt unerreicht. Der wichtigste Schritt ist, den ersten zu tun.



FAQ zum systemischen Coaching für Führungskräfte



Wie unterscheidet sich systemisches Coaching von klassischem Führungstraining?


Während klassisches Führungstraining oft auf Techniken und Methoden fokussiert, betrachtet systemisches Coaching das gesamte Beziehungsgeflecht, in dem Führung stattfindet. Es geht nicht nur darum, WAS du tust, sondern auch um die Wirkung im System und die zugrundeliegenden Dynamiken.


Wie lange dauert ein systemischer Coachingprozess?


Ein systemischer Coachingprozess ist individuell und richtet sich nach deinen Zielen und der Komplexität deiner Situation. Typischerweise erstreckt er sich über 6-10 Sitzungen, die über mehrere Monate verteilt sind, um Veränderungen zu implementieren und zu reflektieren.


Kann systemisches Coaching auch für Teams eingesetzt werden?


Absolut! Systemisches Coaching ist besonders wertvoll für Teams, da es die Beziehungen und Dynamiken zwischen den Teammitgliedern in den Fokus rückt. Als Team-Sherpa begleite ich Teams dabei, ihre Kommunikation zu verbessern, Konflikte zu lösen und als Einheit stärker zu werden.


Ist systemisches Coaching nur bei Problemen sinnvoll?


Nein, systemisches Coaching ist nicht nur zur Problemlösung geeignet, sondern auch zur Potenzialentfaltung. Viele Führungskräfte nutzen es, um ihre Wirksamkeit zu steigern, ihre Vision zu schärfen oder Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten – auch wenn keine akuten Probleme vorliegen.


Wie finde ich heraus, ob systemisches Coaching das Richtige für mich ist?


Ein unverbindliches Erstgespräch gibt dir die Möglichkeit, den systemischen Ansatz kennenzulernen und zu spüren, ob die Chemie zwischen uns stimmt. In diesem Gespräch können wir gemeinsam erkunden, ob und wie systemisches Coaching dich in deiner aktuellen Situation unterstützen kann.



Möchtest du mehr darüber erfahren, wie systemisches Coaching dich als Führungskraft unterstützen kann? Vereinbare jetzt ein unverbindliches Erstgespräch und erfahre, wie wir gemeinsam deinen Weg zum Gipfel gestalten können.



 
 
 

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